Archiv für April 2010

Mayday- Block


All colours are beautiful!

Die sozialrevolutionäre Kampagne „Für Deutschland keinen Finger krumm!“
ruft zum antikapitalistischen, arbeitskritischen bunten und weltoffenen
Block beim Euromayday in Dortmund auf. Einen Tag nach der Demonstration
gegen Lohnarbeit in Frankfurt wollen die Beteiligten der Kamapgne auch
im Ruhrgebiet eigene, linksradikale Akzente gegen Kapitalismus und
Lohnarbeit setzen und dies mit Redebeiträgen und Aktionen explizit
untermalen. Im Gegensatz zum DGB, der einmal mehr antritt die Lohnarbeit
abzufeiern und diese als nicht kritisierbaren Moment der bestehenden
Gesellschaft zu verkaufen, setzt sich die Kamapgne ablehnend mit dem
Formprinzip kapitalistischer Reproduktion, der Lohnarbeit, auseinander.

Der Sammelpunkt ist ein eigener Lautsprecherwagen auf dem Euromayday.
Neben Redenbeiträgen wird es musikalische Untermalung vom DJ Team des
Cable Street Beats geben.

Für Deutschland keinen Finger krumm! Nieder mit der Lohnarbeit!
Hoch die soziale Revolution!

Weitere Infos unter: www.soziale-unruhen.net / Aufruf

Los geht es um 15 Uhr Nordausgang Hauptbahnhof

www.euromayday.noblogs.org

ASJ und Antifablock auf dem Mayday

Die sozialrevolutionäre Kampagne „Für Deutschland keinen Finger krumm!“ ruft zum antikapitalistischen und arbeitskritischen bunten und weltoffenen Block beim Euromayday auf. Mit einem eigenen Lautsprecherwagen, Transparenten und anderem, möchten wir „kreative“ Beiträge in die „Parade“ tragen.

Der Euromayday, bisher als neue Form der Mai-Demonstration aus Städten wie Hamburg oder Berlin bekannt, wird in diesem Jahr erstmalig auch in Dortmund stattfinden. In Form einer Parade wird die Demonstration durch die Dortmunder Nordstadt führen und die Prekarisierung von Arbeits- und Lebensverhältnissen kritisieren.

Die Kampagne möchte dort intervenieren wo es Risse in der Fassade der kapitalistischen Warenproduktion gibt. Ziel ist es die Widersprüche aufzuzeigen in denen sich lohnabhängige Menschen befinden, etwa die Hoffnung auf Besserung der eigenen Lage durch einen Staat, der durch seine Politik gerade die Verhältnisse aufrecht erhält, die Lohnabhängige tagtäglich schädigen. Der bunte Block beim Euromayday soll eine dieser Interventionen sein.

Bereits im Vorfeld gibt es die Möglichkeit sich über die Positionen der Kampagne „Für Deutschland keinen Finger krumm!“ zu Informieren. Am 21. April findet um 20:00 im Langen August, Braunschweiger Straße 22 in Dortmund ein Vortrag zur Kritik der Lohnarbeit statt. Ein Referent des Antifa AK Köln stellt die Kampagne vor, außerdem wird es Informationen zum Euromayday und weiteren Aktionen rund um den ersten Mai geben.

Aber nicht nur als traditioneller Anlass für Demonstrationen gegen Ausbeutung und für bessere Verhältnisse ist der 1. Mai in Dortmund relevant. Nach dem Angriff von mehreren hundert Neonazis auf die Demonstration des DGB im letzten Jahr soll der Euromayday auch ein Zeichen gegen Nazis setzen. Wir wollen mit der Parade auf die erfolgreichen antifaschistischen Demonstrationen im September und April aufbauen und auch ein Zeichen gegen die Dortmunder Naziszene setzen.

Rede zum Ruhrkampf 1920

Etwas verspätet ist die Rede der ASJ zum Ruhrkampf 1920 nun hier zu lesen. Der Redebeitrag wurde gegen den Willen der Veranstalter am 27.03.2010 auf der Gedenkveranstaltung auf dem Herner Hauptfriedhof verlesen. Die Damen und Herren vom DGB, SPD und der Linkspartei, die die Ergeinisse so darstellen, um sie entsprechend ihrer Partei- und Gewerkschaftspolitik zu instrumentalisieren, haben bewusst kein Interesse an der Meinung der ASJ. Der emanzipatorische Anspruch, den die Märzrevolution hatte, passt sicher nicht zu dem korporatistischen Gewerkschaftsmodell, welches so positiv, vor allem in der letzten Zeit, propagiert wird. Deswegen wird jede Erwähnung außerhalb der monopolistischen Meinungsmache mit machtpoltischer Repression sanktioniert werden .

Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
Genossinnen und Genossen,

wir haben uns hier und heute zusammengefunden um der Märzrevolution
1920, ihren Opfern und ihren Idealen zu gedenken.

90 Jahre sind vergangen seit geschätzte 12 Millionen Arbeiter ihre
Arbeit zum ersten und letzten politischen Generalstreik der deutschen
Geschichte niederlegten und in Demonstration ihrer enormen Macht den
Putsch der Reaktionären Kapp und Lüttwitz in die Knie zwang.

Ein glorreicher Sieg der jungen Republik über die reaktionären Kräfte,
getragen durch die Arbeiterschaft als Stütze der nach der Niederlage des
Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution neuentstandenen Ordnung.

(mehr…)

Input und Action

Mobilisierungstermine Euromayday und Informationsveranstaltung zu der Kamapagne „Für Deutschland keinen Finger krumm“

Worum geht’s?

Im Rahmen der Kampagne “Für Deutschland keinen Finger krumm” referieren der Antifa AK Köln und die ASJ Recklinghausen zur Kritik der Lohnarbeit.

Auch aktuell spielt die Kategorie der Lohnarbeit in der radikalen Linken eine bedeutende Rolle. Deshalb wollen wir vor dem Hintergrund der theoretischen Analyse die aktuelle Kampagne vorstellen, um im Anschluss über aktuelle gesellschaftliche Interventionsmöglichkeiten zu diskutieren.
Zudem wird in den Vorträgen auf die Entwicklung und Konzeption des Euromayday eingegangen, die linksradikale Demonstration “Endlich wird die Arbeit knapp!” in FFM vorgestellt und allegemein von den Vorbereitungen für das diesjährige 1.-Mai-Wochenende berichtet.

10.04.2010- Seminar zur Kritik der Lohnarbeit in Köln- Naturfreundehaus: Info hier
13.04.2010- Münster Club Courage ab 19 Uhr- Info hier
21.04.2010- Dortmund- Langer August ab 20 Uhr
23.04.2010- Bielefeld- Bürgerwache Bielefeld ab 20 Uhr

in action

Am 28. April laden Kölner Leiharbeitsfirmen und die ARGE Köln zu den “Markttage Zeitarbeit – eine Chance für sie!” in die ARGE Mitte ein.

Wo materielles Elend und die Erpressungen durch die ARGE den repressiven Zwang zum Verkauf der Arbeitskraft bestimmen, gilt es die Chancen auf Widerstand zu nutzen und die Leiharbeitsmesse zum Desaster werden zu lassen!

28. April – 8:30 – Eingang ARGE Mitte (Luxemburgerstr 121) – Köln

Zu Protesten rufen auf: Anti-Leiharbeits-Initative Düsseldorf (Alaid), Antifa AK Köln, ASJ Recklinghausen, ASJ Bonn, FAU (Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Essen), IWW Köln, Kölner Erwerbslose in Aktion (KEAs), Kampagne Zahltag

Achtung: Mobimaterial für den Euromayday und der Kampagne gibt es ab sofort im AKZ Recklinghausen!

Schwarz/ Roter Tresen 25.04.2010

tresen




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