Archiv für März 2011

RWE-Jahreshauptversammlung der Aktionär_innen abschalten!

RWE-Jahreshauptversammlung

der Aktionär_innen abschalten!

20.04.2011 – 8:00 Uhr

Essen – Grugahalle

RWE investiert weiter in Atomkraft und Kohlekraftwerke

Denkt RWE wirklich an folgende Generationen?

Die RWE AG zählt nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Energieversorgern und ist der größte Stromerzeuger in Deutschland. Ihre Kerngeschäftsfelder sind Strom und Gas. Der Konzern wirbt gerne großspurig mit Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, Anstrengungen in den Ausbau Erneuerbarer Energien und mit Investitionen in die vermeintlich ökologisch vorzeigbare CCS-Technologie (Carbon Capture Storage). Schaut mensch jedoch hinter die Fassade, wird deutlich, dass die konventionelle Form der Energiegewinnung in Großkraftwerken für die kommenden Jahrzehnte manifestiert werden soll.
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Euromayday Mobi & Vortrag einer Bildungsfahrt nach Auschwitz

Am 24.04.2011 findet der nächste Schwarz/Roter Tresen der ASJ Herne/ Recklinghausen im Alternatives Kulturzentrum Recklinghausen um 18 Uhr statt.

Zuerst wird es einen Mobivortrag zum diesjährigen Euromayday in Dortmund geben.
Der Vortrag wird von einem Referenten der ASJ HER/RE gehalten, da die ASJ HER/RE auch in Euromayday Bündnis sitzt.

Im zweiten Teil des Tresens wird das Antirassistische Bildungsforum Rheinland einen Vortrag und Vorstellung einer Bildungsfahrt nach Oswiecim (Auschwitz) halten.
Natürlich ist auch für vegane Speisen und Getränke gesorgt.
Der Eintritt ist wie immer frei.

SZ Bochum – Vortrag: „In der Grauzone“

Am Freitag dem 8. April 2011 ab 19 Uhr öffent der Schwarz/Roten Tresen der Schwarz Roten Antifa Bochum wieder seine Pforten. Diesmal mit dem Vortrag “In der Grauzone”, der gegen 20Uhr im SZ Bochum beginnen wird.

Die schleichende Akzeptanz gegenüber rechten Positionen und Personen, hervorgerufen durch das Fehlen einer klaren Abgrenzung, welches durch ein Mainstreamkonformes auftreten erreicht und durch das billigende in Kauf nehmen durch die Mehrheit der Bevölkerung befördert wird, nutzt eine steigende Anzahl von Bands aus, um mit Massenkonformer Musik, ihre rassistischen, sexistischen und auch neofaschistischen Songtexen unter die Menschen zu bringen und ihrer menschenverachtenden Weltsicht gehör zu verschaffen. Der Vortrag widmet sich diesen Bands und den dazugehören Plattenlabeln in ihrer Grauzone und will über diese Bands und Lables informieren und aufrütteln.

Quelle:http://srantifa.blogsport.de/2011/03/27/schwarzroter-thresen-vortrag-in-der-grauzone/

Sicher ist sicher. Ein Kommentar der Anarchistisch-Syndikalistischen Jugend Recklinghausen/Herne

Sicher ist sicher.

Aber die Definitionen von Sicherheit der Bundesregierung scheinen für den interessierten Beobachter schon arg schwammig. Noch in den Tagen um den 28. Oktober des vergangenen Jahres zeigte sich eine Regierungskoalition, die bereit war im Bundestag eine Verlängerung der Laufzeiten der aktiven Kernkraftwerke in der Bundesrepublik für sieben Werke um acht Jahre und für zehn Werke um 14 Jahre durchzusetzen, gegen die zur Zeit noch etliche Verfassungsklagen laufen und es erhebliche Proteste aus der Bevölkerung gibt. Schlägt der Mensch zur Zeit die Zeitung auf, schaltet den Fernseher ein oder klickt sich durch das Internet, offenbart sich ihm ein kontroverses Bild.

Unbestritten ist die Tatsache, das die bisherigen Folgen des Erdbebens in Japan in überaus großem Maße tragisch sind. Die möglichen Szenarien einer Kernschmelze malen jedoch nur ein noch schwärzeres Bild von dem, was die Menschen, nicht nur in den betroffenen Gebieten in Zukunft noch erleiden werden müssen.

Die Bundesregierung währenddessen präsentiert sich ebenso betroffen wie verunsichert und die Regierungsvorsitzende gibt eine auf drei Monate befristete Aussetzung der Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke und das Vorhaben einer vorübergehenden Abschaltung der sieben ältesten bekannt.
Die immer häufiger fallende Frage nach der Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke übt enormen Druck auf die Glaubwürdigkeit der Regierung aus und mindert deutlich das Vertrauen der Öffentlichkeit auf jegliche Kompetenzen bei einflussreichen Entscheidungen. Alles was Funktionäre der Parteien darauf antworten können, ist Achselzucken.

Dass die Energiegewinnung durch Kernspaltung ein höchst risikoreiches Unterfangen ist, sollte keineswegs eine bahnbrechende Neuigkeit sein. Aber die momentane Angst vor einer möglichen atomaren Katastrophe lässt die reale Bedrohung, die jedes Kernkraftwerk darstellt, in den Vordergrund treten und verlangt nach einer schnellen, öffentlichkeitswirksamen, politischen Reaktion derer, deren bestellte externe Gutachten zur Bescheinigung der Unumgänglichkeit der Laufzeitverlängerung unter anderem ob ihrer Unparteilichkeit scharf in der Kritik standen.

Allerdings scheint das eingerichtete Moratorium nicht den gewünschten Effekt zu haben, denn ein Ende der Atomenergie-Debatte ist nicht in Sicht. Stattdessen werden öffentliche Protestaktionen zum alltäglichen Stadtbild in nahezu allen Winkeln der Bundesrepublik.

Wie erfolgreich sie in Anbetracht ihrer Forderungen sein werden, bleibt abzuwarten, denn die Repräsentativität der Demokratie für die Interessen ihrer Bürger zeigte sich seit ihrer Entstehung 1949 immer wieder als gekonnte Inszenierung zum Erhalt der Loyalität der Bevölkerung zum Staat. Keineswegs ist selbstverständlich davon auszugehen, dass die Novellierung des Atomgesetzes von der Regierungskoalition wieder gekippt wird. Zu offensichtlich und beinahe schon dreist war die Ignoranz gegenüber den Stimmen der Öffentlichkeit in der Vergangenheit um zu erwarten, eine Regierungskoalition – egal aus welchen Parteien bestehend – weiche dem Willen der Gesellschaft. Nur eines von vielen Beispielen dazu stellt die Verschärfung der Sicherheitspolitik zum Schutz vor dem internationalen Terrorismus dar.

Erneut ist festzustellen, dass kein Verlass auf die Repräsentativität der Demokratie ist, nicht einmal, wenn es um den Schutz der eigenen Bevölkerung geht. Alles was die Menschen durch sie erfahren, ist Entmündigung. Die einzige Antwort darauf kann nur die Selbstorganisation sein.

Sicher ist sicher?
Sicher nicht.

Thomas-Schulz-Gedenkdemo 02.04.2011

Vor sechs Jahren, am 28. März 2005, wurde der Punker Thomas Schulz von einem Neonazi ermordet. Inmitten der U-Bahn-Station Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt wurde Thomas von dem damals 17-jährigen Sven Kahlin niedergestochen. Noch am selben Abend erlag Thomas im Krankenhaus seinen Verletzungen. Sein Mörder wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren verurteilt. Eine politische Motivation hatte die I. Große Strafkammer des Dortmunder Landgerichts bei Kahlin nicht erkennen können, auch wollte das Gericht nicht von Mord sprechen, da das “Mordmerkmal der Heimtücke” nicht gegeben gewesen sei.

Dortmunder AntifaschistInnen betreiben seit den Ereignissen am Ostermontag 2005 mit alljährlichen Kundgebungen, Demonstrationen und weiteren Aktionen wie Straßenumbenennungen aktive und erfolgreiche Gedenkpolitik, um auf den Mord und dessen politischen Kontext hinzuweisen. Nicht zuletzt auch der erneute Naziangriff auf die Kneipe Hirsch Q im Dezember 2010 gibt uns allen Anlass im Rahmen der Gedenkdemo auf die recht aktive Neonaziszene in Dortmund hinzuweisen und antifaschistischen Protest auf die Straße zu tragen.

Den ganzen Aufruf lesen. Weiteres Material gibt es hier.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
02.04.2011 | 16:00 h | Dortmund | Hauptbahnhof (Vorplatz)

Es bleibt dabei: Nichts und niemand ist jemals vergessen!
Kein Vergessen den Opfern neonazistischer Gewalt!
Gegen Neonazis und rechte Gewalt!

Kundgebung in Gedenken an Thomas Schulz
28.03.2011 – 18.30 Uhr – Dortmund [U-Bahnstation Kampstraße]

Achtet auf Ankündigungen und mögliche Änderungen!
http://dab.nadir.org/




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